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Jugend Ausbildungslager
Nachricht vom: 27.08.2007
Verfasser: Sebastian Neuendorf

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Ausbildungslager 2007

 

Die Jugendgruppe der Feuerwehr Stockstadt hat letzte Woche im Anschluss an das Kartoffelbraten ein 3- tätiges Ausbildungslager veranstaltet.

Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei allen die zum guten Gelingen unserer Jugendveranstaltung beigetragen haben.

 

 

 

Main-Echo vom 25. August 2007

Ausbildungslager der Stockstädter Feuerwehrjugend - Mutig gegen das Feuer

 

Stockstadt. »Wasser marsch« ertönt es am Ufer der Gersprenz. 20 junge Leute zwischen 12 und 18 Jahren sind mit Feuereifer bei der Sache. Im Einsatz ist auch ein Mannschaftstransportwagen und ein Löschgruppenfahrzeug. Der Zweck der dreitägigen Zusammenkunft - gemeinsam Grundlagen für den Feuerwehrdienst zu erarbeiten - ist erreicht. »Wenn der Zeitrahmen nicht so eng begrenzt ist, kann man viel besser üben«, so Jugendwart Sebastian Neuendorf.

Der angenommene Wiesenbrand war aber nur ein Teil des Ausbildungslagers der Stockstädter Feuerwehr vom Mittwoch bis Freitag auf dem Dorfplatz. Dabei stellten die Jungen und Mädchen eindrucksvoll unter Beweis, dass es um den Nachwuchs bei den Floriansjüngern bestens bestellt ist.

Bei der Übung auf der Mainweise musst zuerst die Wasserentnahme aus dem Fluss sichergestellt werden. Zwei C-Rohre mit 200 Liter Wasser pro Minute, ein B-Rohr (800 Liter) und ein Wasserwerfer (1200 Liter) sorgten für das nötige Nass. Dabei stellten die Jugendlichen fest, dass es doch einen gewaltigen Unterschied zwischen dem Training an der Zisterne im Feuerwehrhaus und der Realität im Gelände gibt.

Den Ernstfall geübt

Es wurde aber auch der Ernstfall geübt. Die Verantwortlichen hatten sich dafür von der M-Real-Werkswehr einen Fire-Trainer ausgeliehen. Mutig rückten die Teilnehmer dem Inferno zu Leibe und löschten erfolgreich den Brand.

Bei der Rallye orientierten sich die Veranstalter an den Vorgaben der Jugendleistungsprüfung. Auf zehn Stationen mussten Rettungsknoten angelegt, Schläuche mit einer Gesamtlänge von 90 Metern zusammen gekuppelt (dabei wurde die Zeit gestoppt) und eine Feuerwehrleine in das markierte Ziel geworfen werden. Lena Merx, mit 13 Jahren die jüngste bei den Mädchen, gehört seit September 2006 der Jugendgruppe an. Sie war begeistert von der Fire-Trainer-Übung: »Da gab es viel Action!« Bei der Wehr will sie es mindestens bis zur Atemschutzträgerin (Mindestalter 18 Jahre) bringen.

Erst elf Jahre alt ist Christian Martin. Er wird noch in diesem Jahr zwölf (Mindestalter zum Eintritt in die organisierte Jugend) und hat bereits eine Schutzausrüstung. Deshalb durfte er auch mitmachen. Ihm gefiel das Löschen mit Wasser am besten, »weil es da so richtig spritzte«. Über die »Karriere« bei den Blauröcken hat er noch keine konkrete Vorstellung. wosch