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Bericht zur Dienstversammlung
Nachricht vom: 14.02.2016
Verfasser: Armin Lerch

Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Stockstadt am 13.02.2016 im Gasthof ‚Goldener Engel‘

 

Stockstadt. Mit 279 Einsätzen war das Jahr 2015 eines der einsatzreichsten in der Geschichte der Feuerwehr Stockstadt. Zuletzt waren 2002 solch hohe Einsatzzahlen zu verzeichnen. Kreisbrandmeister Udo Schäffer sieht die Feuerwehr Stockstadt als eine der meist geforderten Wehren im Landkreis. Bürgermeister Peter Wolf freute sich über den hohen Stand von 74 aktiven Frauen und Männern. Dies sei gerade in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich. Er ist stolz auf diese positive Entwicklung, die er in der guten Jugendarbeit und der Führungsmannschaft begründet sieht.

 

Von den 279 Einsätzen waren 222 im Ortsbereich, 11 auf der BAB3, 30 auf den Bundestraßen B26 und B469, 11 auf der Kreisstraße AB16, sowie 5 Einsätze zur nachbarschaftlichen Löschhilfe.  Dabei wurden 40 Menschen gerettet, zwei Personen konnte nicht mehr geholfen werden. Der Schwerpunkt im Einsatzgeschehen lag auf den Technischen Hilfeleistungen mit 192 Einsätzen. Zu Bränden wurde die Feuerwehr 39 mal gerufen. Gemeinsam mit den Roten Kreuz Stockstadt wurde bei 25 Einsätzen medizinische Hilfe geleistet. Weiterhin gab es 22 Fehlalarme und eine Sicherheitswache. 

 

Mit 74 aktiven Feuerwehrdienstleistenden wurde 2015 ein neuer Höchststand erreicht. Dazu kommen noch 22 Mädchen und Jungen aus der Jugendgruppe. Somit hat die Feuerwehr Stockstadt eine Gesamtstärke von 98 Personen. Kommandant Frank Bott sieht den Grund für diese positive Entwicklung in den jahrelangen Anstrengungen in der Jugend- und Mitgliederwerbung. Gleichzeitig warnte er davor, trotzt dieser erfreulichen Entwicklung die Tagesalarmsicherheit nicht aus den Augen zu verlieren. Die Freistellung von Feuerwehrleuten zu Einsätzen während der Arbeitszeiten sei nicht mehr selbstverständlich.  Ziel ist es mittelfristig, dass mindestens zwölf Personen in der Gemeinde, im Bauhof, der Gemeindeverwaltung oder sonstigen gemeindlichen Institutionen beschäftigt werden, um so tagsüber ständig für Feuerwehreinsätze verfügbar zu sein.

 

Gleich fünf Mitglieder konnten aus der Jugendgruppe in die aktive Mannschaft übernommen werden. Florian Barko, Anna Bott, Steffen Kirchner, Luca Liontos und Tamara Stampfer wurden von Kommandant Frank Bott per Handschlag in den aktiven Dienst aufgenommen.  Nach bestandenem Truppführerlehrgang wurden Clara Debor, Nicole Hollstein, Pascal Michalski und Andreas Sauer zum Oberfeuerwehrmann ernannt. Jan Bott und Patrick Staudt wurden nach bestandenem Gruppenführerlehrgang zum Löschmeister, sowie Dirk Ohler nach bestandenem Verbandsführerlehrgang zum Brandmeister befördert.

 

Für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft erhalten Hilmar Debor, Roland Debor und Rainer Griesemer das Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold. Das Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst erhalten Michaela Bauer und Dirk Ohler. Die Übergabe erfolgt im Rahmen der Landkreisveranstaltung am 19.02.2016 in Kleinostheim. Ärmelstreifen für 20 Jahre aktiven Feuerwehrdienst erhielten Achim Albers, Stefan Eichhorn, Sebastian Neuendorf, Matthias Willig, Michaela Bauer und Dirk Ohler. Den Ärmelstreifen für 10 Jahre aktiven Dienst erhielten Markus Däsch, Daniel Hollstein, Florian Maiberger und Willi Votava. Nach Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze schieden Gerhard Herzog und Herbert Venuleth aus der aktiven Mannschaft aus und wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.

 

Mit dem neuen Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF20 wurde im Juli 2015 ein 25 Jahre altes Tanklöschfahrzeug ersetzt. Weiterhin wurde im Oktober ein Flachwasserschubboot in Dienst gestellt. In der Fahrzeugplanung steht als nächstes der Ersatz für den Mannschaftstransportwagen an. Entsprechende Finanzmittel wurden im Haushalt bereits vorgesehen.

 

In die Unterhaltung, Instandsetzung und Modernisierung der Feuerwache wird in den nächsten Jahren investiert werden müssen. Bei dem Um- und Anbau vor zwölf Jahren wurde auf eine energetische Sanierung verzichtet. Die Installation Wasser und Heizung, Elektrik, Türen, Fenster usw. sind in diesem Bereich der Feuerwache sind jetzt bereits 30 Jahre alt. Zur Verteilung der Finanzlasten wurde ein Investitionsplan über mehrere Jahre erstellt. Zeitnahe Lösungen müssen jedoch für das Gerätelager und vor allem die Umkleide gefunden werden. Für die stetig wachsende Mannschaft ist die Kapazitätsgrenze der Räumlichkeiten fast erreicht.