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Dienst- und Generalversammlung
Nachricht vom: 02.03.2009
Verfasser: Sebastian Neuendorf
Jung und schlagkräftig in die Zukunft

Stockstädter Feuerwehr ernten Früchte konsequenter Nachwuchsarbeit - 2008 zehn jugendliche Neuzugänge.

Stockstadt Die Feuerwehr Stockstadt braucht sich um ihre Zukunft keine Sorgen zu machen. Dank der hervorragenden Nachwuchsarbeit hat sie allein vergangenes Jahr zehn Jungen und Mädchen aufgenommen. Jugendwart Sebastian Neuendorf freute sich in der Jahresversammlung über Beifall von allen Seiten.
 
Ehr für die Wehr: von links Stefan Lang (25 Jahre), Vorsitzender Toni Eichhorn, Herbert Venuleth (40 Jahre), Bürgermeister Peter Wolf, Kommandant Thomas Barko, Ehrenmitglied Lothar Schaffrath, Armin Lerch (25 Jahre), Manfred Traub (50), Wilhelm Scharf (60), Gerhard Herzog (40), Gerold Müller (40). Björn Freidrich

"Die starke Jugendgruppe erlaubt uns, auf stabile Mitgliederzahlen in der Zukunft zu setzen", sagte Kommandant Thomas Barko. Die Wehr hatte zum Stichtag 31. Dezember 268 Mitglieder. Die Gesamtstärke der Feuerwehr betrug  100 Feuerwehrleute, das sind 1,3 Prozent der Bevölkerung.



Zwölf Einsätze mehr Die Zahl der Einsätze wuchs im Vorjahr auf 270 an, dies bedeutet eine Steigerung von zwölf gegenüber 2007. Nur 2002 (279 Einsätze) mussten die Wehrleute in den vergangenen zehn Jahren öfters ausrücken. 43 Personen wurden 2008 gerettet, für drei Menschen kam die Hilfe zu spät. Die Einsatzorte verteilten sich auf den Gemeindebereich (199), Kreisstraßen (5), Bundesstraßen (32), Autobahnen (14), Gewässer (2) und auf  nachbarschaftliche Löschhilfe (18).

Bei den 38 Brandeinsätzen (die meisten der letzten zehn Jahre)  wurden schwere Personenschäden verhindert. 193 technische Hilfeleistungen, 27 medizinische Notfälle, sechs Sicherheitswachen (darunter beim Besuch von Deutschlands Außenminister Frank-Walter Steinmeier in der Frankenhalle) und sechs Fehlalarmierungen ergänzen die Bilanz.

Die spektakulärsten Einsätze waren ein Feuer in der Firma Sappi (früher M-real), ein Dachstuhlbrand in der Hahnenkammstraße und ein schwerer Unfall auf der Autobahn A 3 mit einem Toten und sechs Verletzen. 100 Feuerwehrleute, darunter 50 Atemschutzträger, bekämpften mit 18 Fahrzeugen am 12. Dezember 2008 im Stockstädter Industriegebiet erfolgreich einen Großbrand.

Den Ärmelstreifen für zehn Jahre aktiven Feuerwehrdienst erhielten Jan Nippesen, Claudia Schäfer, Daniela Staudt, für 20 Jahre Jörg Nippesen, für 30 Jahre Thomas Amrhein, Thomas Barko, Marion Heider, Bernhard Lang. Über das Ehrenkreuz in Silber für 25 Jahre aktiven Dienst freuten sich Armin Lerch und Stefan Lang II, über das Ehrenkreuz in Gold für 40 Jahre Gerhard Herzog, Gerold Müller, Herbert Venuleth. Neues Ehrenmitglied ist Lothar Schaffrath.

Wir können un s blind auf Euch verlassen. Uwe Mechthold, Kommandant Werkswehr Sappi Drei Jahre lang besuchten Tobias Griesemer, Daniel Hollstein und Monika Neuendorf alle Übungen ihres Löschzuges. Sie bekamen den Treuekrug. Schon zwei Mal fehlte Hilmar Debor zehn Jahre lang bei keiner Übung. 50 Jahre gehört Manfred Traub der Feuerwehr an. Auf 60 Jahre brachte es Wilhelm Scharf und bereits auf 70 Jahre Alfred Oberle.

Auch sie gingen nicht leer aus. Toni Eichhorn, Vorsitzender des Feuerwehrvereins,  erinnerte an die gesellschaftlichen Höhepunkte.  2009 sind unter anderem geplant: 3. Mai  Florianstag in Stockstadt, 6. Juni Tagesausflug nach Darmstadt mit Besichtigung der Werksfeuerwehr der Firma Merck, 15. bis 17. August Kartoffelbraten auf dem Dorfplatz.  

Als neuer Dienstherr erlebte Bürgermeister Peter Wolf die Arbeit der Wehr beim Brand im Industriegebiet hautnah mit: "Stockstadt hat eine schlagfertige und gut ausgebildete Feuerwehr." Die Gemeinde werde auch künftig die Floriansjünger nach Kräften unterstützen. So seien in den Haushalten 2010 bis 2012 jeweils 190 000 Euro für den Kauf eines neuen Fahrzeuges vorgesehen.

Bereitschaftsleiter Volkmar Holzapfel vom Roten Kreuz hob die enge  Zusammenarbeit in der First-Responder-Gruppe hervor. Erst vor einigen Tagen retteten die Helfer einen Menschen durch Wiederbelebung. "Wir können uns blind auf Euch verlassen", betonte Kommandant Uwe Mechtold von der Sappi-Werkswehr.  wosch

 

Quelle: main-netz.de